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                <title>
					                    	Philosophie-Forum - Neueste Beiträge                                    </title>
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                <description>Philosophie Diskussionsforum</description>
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                <lastBuildDate>Wed, 06 May 2026 12:11:26 +0000</lastBuildDate>
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                        <title>RE: Glaube versus Wissen</title>
                        <link>https://philosophy.bluesharmonica.de/community/disput-religioeser-absolutheitsanspruch/glaube-versus-wissen-2/paged/3#post-105</link>
                        <pubDate>Tue, 27 Jul 2021 05:30:01 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Aus Deinen Beiträgen wird deutlich, dass Du der Philosophie keine eigene Existenzberechtigung zubilligst - Du siehst sie allenfalls als Mittel zur Auslegung von Glaubensfragen.
Zudem wird a...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000080">Aus Deinen Beiträgen wird deutlich, dass Du der Philosophie keine eigene Existenzberechtigung zubilligst - Du siehst sie allenfalls als Mittel zur Auslegung von Glaubensfragen.</span></p>
<p><span style="color: #000080">Zudem wird aus Deinen Beiträgen deutlich, dass Du alle Philosophie, die nicht Theologie ist, als Angriff auf Deine religiösen Vorstellungen meinst bekämpfen zu müssen. Dies aber nicht mit argumentativen Mitteln, was richtig wäre, sondern auf Grundlage religiöser Dogmatik.</span></p>
<p><span style="color: #000080">Du schreibst "Religion", meinst aber exklusiv Deine Religion und deren exklusiven Absolutheitsanspruch. Wenn jede Religion und Untersekte ihren Absolutheitsanspruch durchbringen will, wie soll das gehen? Durch Religionskriege? Durch mittelalterliche Repression? <br /></span></p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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                        <title>RE: Glaube versus Wissen</title>
                        <link>https://philosophy.bluesharmonica.de/community/disput-religioeser-absolutheitsanspruch/glaube-versus-wissen-2/paged/3#post-104</link>
                        <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 20:59:20 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Veröffentlicht von: @haiiiner 
pluralistisch, ökumenisch, ohne den Anspruch auf Allgemeinverbindlichkeit und Wahrheitsgeltung.

Genau das meine ich mit dem Begriff &quot;privat&quot;. Gemeint ist d...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote data-userid="4" data-postid="103" data-mention="haiiiner">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @haiiiner </strong></div>
<p>pluralistisch, ökumenisch, ohne den Anspruch auf Allgemeinverbindlichkeit und Wahrheitsgeltung.</p>
</blockquote>
<p>Genau das meine ich mit dem Begriff "privat". Gemeint ist der private Bereich persönlicher Lebensführung, in dem die Religion seinen Platz zugewiesen bekommt. Der Atheismus  billigt dem Einzelnen - demjenigen, der es wohl noch nötig hat - religiöse Betätigungen zu. Die Idee dahinter ist die der Kontrolle: Religion muss eingehegt werden, weil sie im Grunde gefährlich ist. Ihr Stachel ist dabei der behauptete Wahrheitsanspruch. Der muss ihr gezogen werden. Das ist der Atheismus eines Richard Dawkins - im Grunde die übelste Form des modernen Atheismus.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
                        <category domain="https://philosophy.bluesharmonica.de/community"></category>                        <dc:creator>pascual</dc:creator>
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                        <title>RE: Glaube versus Wissen</title>
                        <link>https://philosophy.bluesharmonica.de/community/disput-religioeser-absolutheitsanspruch/glaube-versus-wissen-2/paged/3#post-103</link>
                        <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 07:37:38 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Veröffentlicht von: @pascual 
... aber, so müsste man hinzufügen, sind diese Überzeugungen bloß privater Natur 

 privater Natur nicht, gern öffentlich, aber
- tolerant gegenüber An...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote data-userid="2" data-postid="102" data-mention="pascual">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @pascual </strong></div>
<p>... aber, so müsste man hinzufügen, sind diese Überzeugungen bloß privater Natur </p>
</blockquote>
<p><span style="color: #000080"> privater Natur nicht, <em>gern öffentlich</em>, aber</span></p>
<p><span style="color: #000080">- tolerant gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen,</span></p>
<p><span style="color: #000080">- nicht dogmatisch, nicht fundamentalistisch,</span></p>
<p><span style="color: #000080">- ohne den Gestus einer eingeweihten Elite von Auserwählten,</span></p>
<p><span style="color: #000080">- nicht exklusiv, überheblich, oktroyant gegenüber anderen Glaubens- und Kulturgemeinschaften,</span></p>
<p><span style="color: #000080">- pluralistisch, ökumenisch, ohne den Anspruch auf Allgemeinverbindlichkeit und Wahrheitsgeltung.</span></p>
<p><span style="color: #000080">Der überwiegende Teil aller Gläubigen weltweit (inkl. der katholischen) erreicht dies durch Selbstbemaßung und nicht aufgrund von äußerer Disziplinierung. Aber freilich: religiöse Dogmen sind Bruchlinien von Gesellschaften. Bekanntlich hat das Christentum diesbezüglich eine lange schuldhafte Geschichte, heute sind es Taliban, Islamischer Staat und Sekten unterschiedlichster, auch christlicher Glaubensformen. Also: religiöser Fundamentalismus gefährdet gesellschaftlichen Zusammenhalt und muss im Sinne des Toleranzparadoxons eingegrenzt werden. Kultur und Religion bedeuten ihren Angehörigen naturgemäß "Heimat" - für alle anderen müssen sie Angebotscharakter behalten.<br /></span></p>
<p> </p>
<blockquote data-userid="2" data-postid="101" data-mention="pascual">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @pascual </strong></div>
<p>Ich frage mich dann aber sofort: wie kann denn so ein Eindruck von mir bei dir entstanden sein?</p>
</blockquote>
<p><span style="color: #000080">Einerseits wird aus Deinen Beiträgen deutlich, dass Du der Philosophie keine eigene Existenzberechtigung zubilligst* - Du siehst sie allenfalls als Mittel zur Auslegung von Glaubensfragen. Das aber wäre Theologie.</span></p>
<p><span style="color: #000080">Zweitens wird aus Deinen Beiträgen deutlich, dass Du alle Philosophie, die nicht Theologie ist, als Angriff auf Deine religiösen Vorstellungen meinst bekämpfen zu müssen. Dies aber nicht mit argumentativen Mitteln, was richtig wäre, sondern auf Grundlage religiöser Dogmatik, was entweder explizit zurückgewiesen oder einfach ignoriert wird. </span></p>
<p><span style="color: #000080;font-size: 8pt">*Jüngstes Beispiel: Weder der Philosophie noch der kommunikativen Alltagspraxis erlaubst Du einen Wahrheitsbegriff, der frei von katholisch geprägtem Unbedingheitsanspruch wäre.</span></p>]]></content:encoded>
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                        <title>RE: Glaube versus Wissen</title>
                        <link>https://philosophy.bluesharmonica.de/community/disput-religioeser-absolutheitsanspruch/glaube-versus-wissen-2/paged/2#post-102</link>
                        <pubDate>Sun, 25 Jul 2021 20:34:50 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Veröffentlicht von: @haiiiner 
Ich kritisiere ausdrücklich und selbstverständlich nicht, dass Du natürlich überzeugt bist, durch Gott eine verlässliche Quelle für Sinn und Moral zu haben.
...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote data-userid="4" data-postid="99" data-mention="haiiiner">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @haiiiner </strong></div>
<p>Ich kritisiere ausdrücklich und selbstverständlich <em>nicht</em>, dass Du natürlich überzeugt bist, durch Gott eine verlässliche Quelle für Sinn und Moral zu haben.</p>
</blockquote>
<p>... aber, so müsste man hinzufügen, sind diese Überzeugungen bloß privater Natur, von denen  keinerlei Verbindlichkeit ausgehen können.</p>
<p>Das Schema, dass du hier entfaltest, einspricht ganz dem Denken des neuzeitlichen Atheismus: 1. Wahrheitsansprüche werden generell in Abrede gestellt. 2. Die religiöse Betätigungen werden den Gläubigen nur dann zugebilligt, wenn sie diese im privaten Rahmen ausüben. Das eine folgt aus dem anderen. Die Religiosität muss diszipliniert werden, in dem ihr die Grenzen des gesellschaftlich tolerablen aufgezeigt werden.</p>
<p>Dieser Hang zur Disziplinierung wurde eigentlich der (mittelalterlichen) Kirche zum Vorwurf gemacht. Charles Taylor sieht darin überhaupt die Ursache für das spätere Aufkommen eines atheistisch geprägten Humanismus: die christliche Lehre führt eine Gesellschaft zwangsläufig in einen Atheismus. D.h. gerade weil die christliche Lehre so erfolgreich und wirkmächtig war entwickelt sich ein solcher, nicht aber - wie Atheisten gerne glauben möchten - weil das Christentum so erfolglos war.</p>
<p>Und das heißt wiederum, dass dieses atheistische Schema, von dem ich oben sprach, eigentlich seine Grundlage im Christentum hat. Denn im Christentum werden jegliche weltliche Wahrheitsansprüche in Bezug auf Gott relativiert. </p>
<p>Sogar in ihrer Ablehnung, bestätigen Atheisten die Wahrheit des Christentums.</p>]]></content:encoded>
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                        <title>RE: Glaube versus Wissen</title>
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                        <pubDate>Sun, 25 Jul 2021 15:19:38 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Veröffentlicht von: @haiiiner 
... damit aber stellst Du Dich über alle Andersgläubigen und Andersdenkenden einschließlich mir.

Ich frage mich dann aber sofort: wie kann denn so ein Eind...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote data-userid="4" data-postid="99" data-mention="haiiiner">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @haiiiner </strong></div>
<p>... damit aber stellst Du Dich <em>über</em> alle Andersgläubigen und Andersdenkenden einschließlich mir.</p>
</blockquote>
<p>Ich frage mich dann aber sofort: wie kann denn so ein Eindruck von mir bei dir entstanden sein? Bist du denn nicht davon überzeugt, dass es diese angebliche Autorität, den "katholischen Gott", gar nicht gibt? Wie kann ich mich dann als Christ erfolgreich auf diesen berufen?</p>]]></content:encoded>
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